... 1985

„Eine Aktion für den Bürger mit dem Bürger“ - so wurde am 2. April 1985 vom damaligen Umweltminister Robert Krieps die Einrichtung von Sammelstellen für Problemstoffe aus privaten Haushalten vor-gestellt. Den Luxemburgern wurde so die Möglichkeit gegeben, Pro-blemstoffe vom Hausmüll zu trennen und separat abzugeben. Die Ak- tion wurde schnell unter dem Namen SuperDrecksKëscht® bekannt.

... 1990

Die Aktion erhält ein neues, charakteristisches grünes Layout mit dem SuperDrecksKëscht®-Männchen. Inzwischen stehen fünf stationäre Sammelstellen im Land zur Verfügung. Für größere Mengen an Problemstoffen, wie sie zum Beispiel bei einer Renovierung oder einer Hausräumung anfallen können, ist ein Abholdienst der SuperDrecksKëscht® eingerichtet. Gemeinsam mit Gemeinden, Organisationen oder Vereinen werden Sondersammlungen organisiert.

... 1992

Die SuperDrecksKëscht® fir Betriber kommt hinzu. Gemeinsam mit der Chambre des Métiers werden auch Betriebe über Vermeidung, Verwertung und umweltgerechte Entsorgung und Abwicklung der Produkte informiert. Instrument ist das Abfallwirtschaftskonzept und die individuelle Betreuung durch einen Berater. Die ersten Label werden Ende 1993 erteilt.

... 1995

wird ein weiteres Sammelsystem eingeführt – die Haus-zu-Haus- Sammlung. Die Zahl der stationären Sammelstellen auf den Recyclinghöfen erhöht sich weiter. Dia-Vorträge, Präsentationen und Ausstellungen sowie verstärkte Pressearbeit und regelmäßige Beiträge im Rundfunk ergänzen die Öffentlichkeitsarbeit.

... 1996

Das neue SuperSpillMobil erfreut sich großer Beliebtheit. Umweltschutz auf spielerische Art – das begeistert nicht nur die Kinder. Umwelttage und Feste – die SDK ist mit Informationen und Spielen immer dabei. Umfragen zeigen: die SuperDrecksKëscht® fir Biirger ist - mit einem Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung von über 90% - zu einer festen Institution in Luxemburg geworden.

... 1998

Seit 1998 sind die Sammeltermine der SuperDrecksKëscht® fir Biirger sowie Informationen zur Abfallvermeidung und zu umweltgerechtem Verhalten auch im Internet abrufbar.

... 2000 

Verstärkt werden Samstagssammlungen angeboten was die Attraktivität der SuperDrecksKëscht® fir Biirger vor allem für Berufstätige steigert. Auch die Zahl der Haus-zu-Haus-Sammlungen wird aufgrund der guten Resonanz weiter erhöht. 

... 2001

Verantwortungsvoller Umgang mit Energie steht im Mittelpunkt des Projektes ‘Speiseöle und –fette’. Diese werden zu Biodiesel, einem wertvollen, CO2-neutralen Kraftstoff aufgearbeitet, der in Fahrzeugen und Blockheizkraftwerken eingesetzt wird. Damit eine qualitativ hochwertige Sammlung erfolgen kann, wird den Bürgern der spezielle SuperDrecksKëscht®-Fritierfettsammelbehälter zur Verfügung gestellt.

... 2002

Um Problemstoffe noch effizienter zu erfassen, arbeitet die SuperDrecksKëscht® fir Biirger verstärkt mit dem Handel zusammen. So werden Gasfeuerzeuge und Trockenbatterien über spezielle Sammelsysteme beim Handel erfasst und einer ordnungsgemäßen Behandlung zugeführt. 

... 2004

Durch Einführung des ‚Service-Centers’ im Jahre 2004 konnte die Effizienz bei der mobilen Sammlung merklich gesteigert werden. Das ‚Service-Center’ verfügt über eine um das 2,5fache höhere Kapazität als die bis dahin eingesetzten Container, was die Zahl der Fahrzeugbewegungen und somit den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen reduziert. Dies bedeutet eine ökonomische und ökologische Verbesserung.

... 2006

Nach Einführung der Elektro-/Elektronikschrottverordnung kann der Bürger auch Elektrokleingeräte bei der mobilen Sammlung abgeben. Der neue Kleintransporter im Jahre 2006 verbessert Service, Qualität und Sicherheit bei der Haus- zu-Haus-Sammlung.

... 2007

Die Aktion ‚Clever akafen – Produkte empfohlen durch die SuperDrecksKëscht®’ ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung eines nachhaltigen Konsums. Durch die Bewerbung umwelt-freundlicher Produkte in Zusammenarbeit mit dem Handel und dem Konsumentenschutzbund erhält der Verbraucher praktische Hilfe bei der Entscheidung für ein ökologisches Verhalten.

... 2009

Das Label SuperDrecksKëscht® fir Betriber wird zertifiziert nach der internationalen Norm ISO 14024. Die betriebliche Abfallwirtschaft der labelprämierten Betriebe entspricht somit in vollem Umfang den in der ISO 14024 dargestellten Anforderungen. 

... 2010

Die EU-Kommission zeichnet die SuperDrecksKëscht® mit dem Label ‚Best practice’ aus. Es handelt sich um eine Auszeichnung für nachhaltige Strategien für den Erhalt und die Verbesserung der natürlichen Umwelt für die heutigen und zukünftigen Generationen. Die Auszeichnung erhalten nur ausgewählte Aktivitäten, die sich in der Praxis bewährt haben.



  • Das Logistikzentrum

  • Beratung

  • Animation und Information im Handel

  • Sammlung von Produkten im Handel

  • Auszeichnung von umweltfreundlichen Produkten im Handel

  • Überreichung des Labels SDK fir Betriber